Einbau
1. Lagern vor dem Einbau
Hydraulikzylinder sollen in einem gedeckten, trockenen, Industriedämpfen- und Säurenlosen Raum bei einer konstanten Temperatur, die nicht tiefer als 5º C ist, gelagert werden. Wenn die Lagerzeit mehr als 6 Monate dauert, muss der Hydraulikzylinder an das Hydrauliksystem zugeschaltet werden und soll jede 6 Monate zumindest 5-Mal von der Anfags- in die Endlage verschoben werden.
2. Vorbereiten für den Einbau
Anbaurohre und andere Anbauelemente müssen vor dem Anbau am Hydraulikzylinder von innen gereinigt und ausgewaschen werden. Im Hinblick auf die Größe des Zylinders und die Art der Befestigung muss man ausreichende Stütze und entsprechende Befestigungselemente versichern. Alle Innenteile des Hydraulikzylinders sollen immer sauber gehalten werden, deswegen müssen die Sicherheitszapfen erst vor der Zuschaltung der Rohrleitungen entfernen werden.
3. Einbau ins System
Die Lage vom Einbau des Hydraulikzylinders kann beliebig sein, sie muss nur den sachgerechten Zugang für die zukünftige Wartung erlauben. Hydraulikzylinder kann nur ein solches Arbeitselement sein, der so eingebaut ist, dass an der Kolbenstange und an das Gehäuse (Rohr) in der Ruhestellung keine äußere Belastung wirkt. Beim Betrieb kann jedoch die Belastung nur in die achsrechte Richtung wirken, weil die Radial- und Tangentialbelastungen die Zerstörung der Leitelementen, Laufflächen, Dichtungen und anderen Teilen verursachen können. Die Rohrleitungen sollen kurz und so gerade und ohne unnötige Winkelanschlüsse und Biegungen, die Fall des Drucks erzeugen, wie möglich sein. Der Anschluss der Rohrleitungen soll der befähigte Fachmann vom Hydraulikbereich erledigen. Bei den doppelwirkenden Hydraulikzylindern muss der freie Rückfluss des Hydraulikmediums vom Hydraulikzylinder zurück ins System ermöglicht werden.
Einsatz
1. Inbetriebnahme
In maximalen Arbeitsbedingungen müssen vor der Inbetriebnahme des Hydrauliksystems alle Teile des Systems gut gewaschen werden. Hierfür sollen Hydraulikzylinderanschlüsse mit flexiblen Rohrverbindungen überbrückt werden. Nach dem Waschen sollen Filterelementen sorgfältig gereinigt und nach Bedarf mit neuen gewechselt werden. Der Hydraulikzylinder muss mit den Entlüftungsschrauben oder mit der Abwicklung der Anschlüsse eingehend entlüften werden. Wenn das Systemöl seine Arbeitstemperatur erreicht, muss man alle Verbindungen und alle Anschlüsse nachschauen und sich überzeugen, dass diese völlig dichten.
2. Betrieb
Bei doppelwirkenden Hydraulikzylindern darf der Druck auf der Seite der Kolbenstange (Kopf) nicht den Arbeitsdruck überschreiten. Aufgrund des Verhältnisses zwischen den Kolben- und Kolbenstangenflächen ist der Betrieb auf der Seite des Kolbens (Boden) nur dann erlaubt, wenn keine Gefahr für ein Auftreten eines Gegendrucks im Hydraulikzylinder besteht.
3. Ungemäße Arbeitsbedienungen
Das Arbeitsmedium muss vorgeschriebenen Forderungen entsprechen. Der Arbeitsdruck und die Temperatur dürfen die vorgeschriebenen Werte nicht überschreiten.
Wartung
Alle Hydraulikteile sind mit dem Arbeitsmedium geschmiert, deswegen ist besondere Wartung nicht nötig. Nur das Lecken des Mediums muss in den regelmäßigen Zeitspannen kontrolliert werden. Im Fall der größeren Unabdichtung müssen die Dichtungen gewechselt werden oder der Hydraulikzylinder muss ins unser Unternehmen für die Kontrolle und für den Wechsel der Dichtungen zurückgegeben werden. Das Schmieren der Lagers und der Buchsen muss in der regelmäßigen Zeitspannen durchgeführt werden. Bei der Bestellung der Ersatzteile soll der Typ des Hydraulikzylinders definiert werden. Der Einbau der Hydraulikzylinder, der Auftrieb und die spätere Wartung sollen nur die qualifizierten Personen durchführen. Diese Anleitungen müssen berücksichtigt werden und die Sauberkeit muss gehalten werden, wenn man sich den sorglosen Betrieb und die lange Lebenszeit wünscht.